Sorry wegen gestern, ich habe es nicht so böse gemeint. Du darfst mir auch böse sein wenn du willst.
Hö war heute etwas de-motiviert oder einfach faul! Er wollte einfach nicht aus seinem Schlafsack kriechen.
Meine Füsse haben sich etwas erholt von gestern und machen wieder einen weicheren Eindruck. Die ersten hervor kommenden Sonnenstrahlen wecken wieder brachiale Kraft in mir welche aber auch gleich wieder verschwindet als sich die Monsterwolke hinter dem Horizont aufsteigt und sie gleich wieder verdeckt.
Nach kurzer Fahrt entdeckten wir ein Feuer am nahe gelegenen, Meter dick zugefrorenen See. Naja, nicht ganz so dick mein liebes Tagebuch. Die Schweden die um das Feuer sassen versorgten uns gleich mit Hotdogs welche mehr dog als hot waren. Egal, gut waren sie.
Nachdem einer der Schweden unsere ober-krassen Machtstöfflis auf das genaueste studierte und dabei nur den Kopf schüttelte hatte er uns angeboten Sein ober-krasses Machtsmobiel auszuprobieren. Mit 140 Pferden (140 Töfflimotoren) vorgespannt rasten wir mit seinem Snowmobil über den See. Beschleunigung wie es sie nur selten gibt bei unseren Töfflis (muaaaaaaaaa)
Nach einem Schwedentee und schwedischen Guezlis verabschiedeten wir uns und starteten mit voller Motivation in den angebrochenen Tag der noch einer der Härteren Sorte wurde. Eine Mischung aus Schnee und Hagel dreschte kurze Zeit später auf uns nieder und am Wagen und den Töfflis bildeten sich Fingerdicke Eiszapfen.
Am Abend verzog sich das schlechte Wetter und wir genossen die letzten Sonnenstrahlen und wie gewöhnlich gab es 500g Pasta mit Pesto und ein Zelt im Schnee.
Ach ja noch etwas mein liebes Tagebuch, wir haben heute noch den Polarkreis überquert. Die Begeisterung hielt sich jedoch in Grenzen denn wir waren beide beschäftigt mit kalten Klumpenfüssen.
Hallo mein liebes Tagebuch
Heute mag ich dir gar nichts erzählen!
Vielleicht doch, aber nur zwei Dinge. Erstens, Es war der kälteste Tag bisher! Immer nur Minustemperaturen die mit dem Fahrtwind noch schlimmer wurden.
Meine Füsse sind zu zwei gespürlosen Klumpen zusammen gefroren!
Und noch etwas, Mich kotzt der Wind langsam aber sicher mächtig an! Der kann sich auch nicht entscheiden von welcher Seite er kommen will! fertig und tschüss!
Wieder einmal brach Panik aus in der letzten Nacht. Wir losten aus wer “blutt” in den Schnee raus geht und die Ausgerissenen Schiffsanker wieder in den Schnee versenkt denn Sturm, brachte seine Kraft bis auf den Waldboden hinab und riss ein paar Heringe aus.
Der Morgen brachte fünf Zentimeter Neuschnee und viel Sonne. Kalt war es trotzdem und nach einer Stunde fahrt mussten wir eine Pause einlegen weil die Schuhe einfach nicht auftauen wollten. Die Pause brachte auch nicht den Erfolg und auch nicht die Verlängerung im Fastfoodlokal in dem wir zwei 150 Gramm Burger verdrückten. Der Erfolg kam erst als ich mein Töffli über mehrere 100 Meter geschoben habe.
Der Wind während den 150 Kilometer von heute kam von allen Seiten und die kräftigen Böen rissen mich und Hö Teilweise fast in den Strassengraben. Manchmal riss es mich auch fast da hinunter weil ich so herum träumte.
Hö Hatte sich ein Iglu gebaut für die bevorstehende Nacht. Seine Kleider schmiss er aber in das Zelt was einen unfrischen Duft in die Luft brachte. Der aufliegende Burger war auch noch nicht ganz verdaut und mischte bei den Gerüchen auch noch etwas mit.
Prost auf Gurmeluft!
Der Wecker hatte versagt; wir haben verpennt! Eigentlich wollten wir früh los knattern um einige Kilometer aufzuholen. Um neun Uhr sah das Zimmer noch aus wie nach einer Explosion und wir mitten drin statt nur dabei. Bis alles aufgeräumt und eingepackt war, schlug der Vogel auch schon elf Uhr. Bevor sich der Hostelbesitzer verabschiedete, babelte er noch etwas von minus vier Grad in Kiruna und einen Meter Schnee etwas weiter Nördlich. Wir meinten dazu gar nichts und dampften ab.
Es waren keine zehn Minuten vergangen bis der Nieselregen volle Kraft gab. Die Zähne werden wieder gestrahlt und mit dem Regen auch gleich sauber gewaschen. Schon wieder standen die Grossen Buchstaben auf meiner Stirn und ich fluchte wie ein Wald voll Affen. Der Tag schien wieder voll “für d`Füchs” zu sein!
Irgendwer meinte es wohl gut mit uns, nach einer Stunde drückte die Sonne durch die Dicken Wolken und Rückenwind machte sich breit. Wir flogen nur so über die Strassen.
Zwei mal tanken und zwei “Wasserablasspausen” unterbrachen unsere 200 Kilometer Ballerfahrt.
Am Abend versuchten wir ein Feuer zu starten was uns aber ziemlich misslang. Der Im Tiefen Schnee liegende Wald gab kein Trockenes Holz von sich und das Feuer schmolz sich auch tief in den Schnee hinunter.
Für unser Zelt gab es auch keine andere Unterlage als Schnee und der Sturm der noch über die Baumwipfel fegte machte es auch nicht wirklich gemütlich.
Hallo mein liebes Tagebuch
Trotz dem Bier von gestern Abend konnte ich nicht richtig schlaffen. Mir War viel zu heiss! Das herunter gerittene Bett war auch für mein Rücken nicht die wahre Erholung.
Der erste Blick aus dem Fenster zeigt nichts schönes. Jedenfalls nicht, wenn ich daran denke, später noch auf mein Töffli zu sitzen. Die ersten Schneeflocken fallen vom Himmel und der Wind weht brachialst.
Wir entscheiden uns noch einen weiteren Tag in Östersund zu verbringen und noch einige dringende Notwendigkeiten zu erledigen.
Mein liebes Tagebuch, wir haben unsere EC-Karten recht belastet! Neue Schlafsäcke befinden sich zwischen unserem “Glump”. Sie bringen noch Komfort bei minus 30 Grad. Den ganzen Ramsch den wir bis heute noch nicht gebraucht haben wurde auch noch nach Hause verschifft um Platz zu schaffen.
Ach, noch etwas erfreuliches ist passiert! Wir haben bemerkt, dass wir bis an hin mit falschem Wechselkurs gerechnet haben. Ab sofort ist alles 20 Prozent herunter geschrieben! Das Nachtessen bestand heute, als Abwechslung nicht aus Pasta sondern aus Reis. Dazu noch Tee-Rum.
Hallo mein liebes Tagebuch
Heute Morgen sind wir aufgestanden und konnten erst einmal in schön warmes Heu stehen. Nicht wie an all den anderen Tagen, als wir aufstanden und mit “blutten” Füssen zuerst den Schnee Küssten.
Die kleine Strasse die wir gestern noch heruntergefahren waren, ist über Nacht zu Glatteis geworden. Hö machte als erstes den “Fisch auf dem trockenen” und legte seinen Bauch auf das Eis.
Im nächsten Kaff machten wir halt um einen warmen Kaffee zu trinken. Kaffe gab es keinen dafür eine heisse “Schoggi”. Wir kauften uns noch eine Buddel Rum für über 50 Franken! Bei uns kostet die gerade mal 27 Franken! Ein Internetanschluss war auch gleich um die Ecke, somit war der Tag schon im Eimer. Erst um zwei Uhr machten wir uns wieder auf den Weg. Gegenwind kam noch auf und der Nieselregen startete auch voll durch. Der “Anschiss” stand mir ziemlich gross auf die Stirne geschrieben. Zähneputzen musste ich heute Abend auch nicht mehr denn die sind schon sandgestrahlt vom Splitt den die Lkws aufwirbeln.
Nach weiteren 20 Kilometern mit Sand und Splitt im Gebiss reichte es uns endgülltig. Wir suchten uns eine Herberge in Östersund. Die erste warme Dusche nach sechs Tagen war wie Medizin und das darauf folgende Bier war die Schlaftablette. gute Nacht
Hallo mein liebes Tagebuch
Der Morgen beglückt uns wieder mit Sonnenschein. Als wir entlang der 45 fahren entdecken wir einen zugefrorenen See auf dem ein Fischer mit seinem Snowmobil herumfährt. Das Snowmobil bringt uns auf die Idee das Snowtöffli zu erfinden. Gesagt, getan und schon flitzten wir mit dem Töffli über die Eisfläche. Ein Stunde lang ballerten wir wie zwei „drift challenge Piloten“ herum bis die Pneus wieder Asphalt küssen durften. Danach hatten wir einige Kilometer aufzuholen denn es ist schon wieder Mittag und unser Zähler zeigt gerade mal 16 Kilometer an. Den rest des Tages haben wir ausschliesslich mit Fahren verbracht und haben zum ersten mal einen Schnitt von 30 kmh erreich. Ca 100 Kilometer vor Östersund finden wir eine kleine Hütte im Wald mit viel Heu darin. Kurz darauf stand auch schon das Zelt in der Hütte. Es wird wohl die bequemste und wärmste Nacht seit langem! Heute wird nicht gegamet, denn der Akku der PSP ist ausgeschossen.
Ich würde dir gerne noch ein paar Bilder zeigen aber leider kann ich keine Bilder auf den PC laden. Sorry
Tschüss und bis zum nächsten mal
Hallo mein liebes Tagebuch
Die Nacht wurde wohl doch ziemlich kalt. Zumindest ist nicht alles gefroren wie einige Tage zuvor. Als wir abdampfen wird uns so richtig kalt. Das Wetter spielt nicht so mit und die Sonne bleibt versteckt hinter Wolken. Wir machen nicht lange und steuern das erste Kaffee an um uns etwas aufzuwärmen. Leider war es geschlossen und wir mussten vor der Tür eine halbe Stunde ausharren. Dafür gab es dann ein halbes gratis Früstück als wir dem Wirt von unserer Reise erzählten. Um 12 Uhr haben wir es dann doch noch geschafft weiterzufahren und fuhren weiter der edloslangen 45 entlang. Unterwegs stellten wir unser WC und nahmen uns eine Auszeit. Wir sind mittlerweile „Freiluftgigelfans“ und wollen sie in Zukunft mindestens jeden Tag ein mal stellen. Mit dem letzten Tropfen Benzin schaffen wir es zur nächsten Tankstelle und werden von allen Leuten so richtig angestarrt. Ich glaube die haben in ihrem leben noch nie ein Töffli gesehen!
Diese Nacht verbringen wir wieder im Schnee. Wir hoffen keinen Bären zu treffen denn am Strassenrand haben wir ein Schild gesehen auf dem ein Bär abgebildet war.
Hös töffli hat einmal mehr einen kleinen Kraftverlust, es bringt ihn dazu seinen Unterbrecher zu kontrollieren wobei er bemerkt, dass der total heruntergeritten ist. Zum Glück hat er an einen reserve Unterbrecher gedacht und kann somit die volle Kraft ins leben zurückrufen.
Als es dunkler wird, wird es sehr schnell immer kälter. Wir wikeln uns in den Schlafsack und gamen noch eine runde bis die Augen fast zufallen.
Der See an dem wir aufgewacht sind ist über Nacht frisch zugefroren. Wir machen uns gleich wieder auf den Weg und kommen auf die Strasse Nr. 45. Diese Strasse wird uns noch sehr weit in den Norden begleiten und uns die ganzen Navigationsschwierigkeiten vom Buckel nehmen. Entlang dieser Strasse sehen wir um die Häuser herum mächtig viel „Glump“. Hinterachsen und Schrottautos sind absolut normal. Wir fühelen uns hier wie Zuhause! Haha
In einem Hinterhof entdecken wir ein altes amerikanisches „Yellow Cab“ absolut geil.
Etwas nördlich von Torseby fängt die Pampa wieder richtig an, Wald wo wir auch hinsehen kann. Irgendwo werden wir dann auch noch ausgebremst von einem verrückten der uns fotografierte bis zum umfallen. Er erzählt uns etwas von seinem Buch und wie er über die Strecke die wir gerade fahren gersast ist und und und. Er quaselt und quaselt und quaselt und wir verstanden kaum ein Wort. Ja ja mein liebes Tagebuch, das war der Flotta Johan.
Wir befinden uns kurz vor Malung und die heutige Nacht verbringen wir zum ersten mal eingeklemmt zwischen Schneefeldern und Bäumen. Die kälte ist erträglich, zumindest jetzt noch!
500g Pasta gibts auch hete wieder als Nachtessen. Mit Stumpen im Gebiss und Snus unter der Oberlippe starren wir in den beinahe vollen Mond und träumen so dahin bis es uns fast „umwürgt“ und wir uns ins Bett legen.
Nicht so kalt wie gestern war es heute Morgen aber trotzdem ganz schön frisch. Die Strassen sind oberbrachialst, richtige Töfflirally ist angesagt! Zwischen Schlaglöchern so gross wie Badewannen und Pfützen schlängeln wir uns hindurch, die mächtigsten Steigungen haben wir bewältigt und um uns herum finden wir so die ersten Schneemaden. Seen sind teilweise auch ein bischen zugefroren. Es wird wohl immer kälter!
Kurz vor Sonnenuntergang suchen wir uns einen See aus an dem wir übernachten wollen und finden auch einen wunderschönen Platz. Im moosigem Wald stellen wir unser Zelt und kochen uns noch einmal 500g Pasta wie schon am Tag zuvor. Hö versucht während dessen ich kochte einen Fisch an land zu zihen. Es wollte aber kein Flösserich anbeissen, was auch kein Wunder ist bei dem miesen Brot welches sie hier verkaufen.
Bei der abentlichen Gamesession schaffen wir den „Don“ endlich, nach dem ca 200stem Missionsversuch! Jetzt ist „Fox“ dran!
Der heutige Morgen ist wohl der kälteste den wir bis jetzt erlebt haben. Das Wasser in unserer Wasserflasche ist gefrohren und die ganze Wiese ist mit einem Film von Eis überzogen. Den ganzen Tag sind wir fast ohne Pause gedampft und hatten für einmal keine Panne. Wir hätten jedoch eine einbauen können wenn wir das gewollt hätten. Unterwegs haben Wir zwei nette Schweden getroffen die uns sofort einen schönen Weg beschrieben. Der eine War wohl ein Töfflifan, er fragte uns aus über alles und wollte kaum aufhören.
Wir sind mitlerweile an unserer dritten Tube Maionäse, die letzte die wir gekauft hatten schmeckt aber nicht wirklich gut. Es ist irgend so ein Gurken Mix mit sonstigem Gemüse.
Das Nachtessen haben wir hete ganz selber gekocht, naja nicht ganz selber, die Pesto kam aus dem Glas. Unser Zelt bauen wir irgendwo im Wald auf. Ja mein liebes Tagebuch, wir sind mittlerweile richtige oberschlaue Survivors. Im Wald wir das Zelt kaum nass und so verlieren wir nicht viel Zeit beim warten bis es etwas trocknen ist.
Ach ja, irgendjemand hatte im Gästebuch gefragt was wir für ein Game auf der PSP spielen. Mein liebes Tagebuch, du kannst ihm ausrichten es ist „Perscute Force“ und wir sind am Don Capelli dran. Der Miese Bock ist aber etwas zu gut für uns, wir sind sicher schon beim 150sten Versuch ihn zu erledigen.
Hallo mein liebes Tagebuch
Es ist Dienstag Morgen und wir dampfen auch gleich wieder zum Motorradladen. Die Felge sieht aus wie neu und strahlt in neuem Chromglanz. Wir haben sie auch gleich montiert und stellten noch weitere Ermüdungserscheinung fest welche wir aber ohne Probleme meistern konnten.
Wir packten gerade jetzt noch unsere Sachen zusammen und dann geht es los in die tiefe Pampa von Schweden zu Elchen und Seen.
Es ist der 27. März 2007 und haben soeben Göteburg verlassen. Leider nur 20 Kilometer weit weil wir so faul waren und erst um 17 Uhr abdampften. Endlich herrscht wieder Pampa und wir können unser Zelt in einer Pferdeweide aufbauen. Etwas Fluglärm und Geballere von der Armee stört unser Schlaf ein bischen, doch der weiche Boden unter dem Zelt macht das wieder wett.
Ein noch schönerer Tag als gestern ist heute. Bei 17°C können wir Jacke und Pullover zuhause lassen. Mein liebes Tagebuch, endlich ist es Montag und wir können uns hinter die Felgenreparatur machen. Es wurde uns ein kleiner Motorradladen empfohlen der nicht weit von unserer Bleibe entfernt ist. Als wir da angekommen waren, konnten wir schon von weitem sehen, dass uns an dieser Adresse bestimmt geholfen werden kann. Im Schaufenster standen alte Töfflis und im Laden herrschte ein regelrechtes Chaos von herumliegenden Ersatzteilen. Der alte Mann an der Theke schaute sich das Rad an und babelte irgendetwas auf schwedisch. Er sagte etwas von „no problem“ , „tomorrow 10 o’clock“ und noch „cost 1000 Swedish Crowns“.
Total erleichtert kamen wir aus dem Laden heraus und verbrachten den restlichen Tag noch in der Stadt mit Ramscheinkäufen.
Aufgewacht mit einem etwas sturmen Kopf und ein wunderprächtiger Tag vor der Tür, haben wir auch gleich die Hütte verlassen, um durch die Strassen von Göteburg zu ziehen.
Als wir ein grosses Bier für, umgerechnet 12 Franken genossen und meine Freunde meinten, dass der Preis etwa normal sei, mussten wir erstmal leer schlucken. Ja mein liebes Tagebuch, Alkohol gibt es hier auch nur in staatlichen Läden welche eine absolut „beschissene“Öffnungszeiten haben. Die spinnen doch die Schweden!
Am Abend wollten wir eigentlich noch ausgehen haben es dann aber nicht mehr geschafft.
Früh morgens sind wir aufgestanden um es nach Fredrikshavn zu schaffen wo wir nach Schweden übersetzen wollten.
Hö sagte zu mir während der fahrt: „es ist an der Zeit, dass dein Töffli auch einmal eine Panne einfängt!“ Keine fünf Minuten später hatte es die von Schlaglöchern zu tode gepeitschte hintere Felge zerrissen. Scheisse! Ober brachialste Scheisse! Es sind noch ca. 100 Kilometer bis zum Hafen. In Göteborg haben wir bereits eine Bleibe ausgemacht bei einem Kumpel.
Wir mussten eigentlich nur noch bis zum Hafen kommen. In Göteborg könnten uns neu organisieren und einen frischen Plan aushecken. Doch wie zum Geier repariert man eine zerrissene Felge mitten in der Pampa? Nach kurzem überlegen haben wir das ganze mit Klebeband zusammengeklebt und verstärkt. Die Luft blieb drin und das ganze hatte so irgendwie zusammengehalten für die letzten 100 Kilometer.
Mit den Pannen war es jedoch nicht vorbei. 20 Minuten später hatte der Hänger einen Platten (zum Glück ohne Felgenriss). Ein neuer Schlauch und weiter ging es.
Endlich hatten wir es geschafft und das Ticket für die Fähre hatten wir auch schon im Sack. 20:00 lief der Kutter aus und wir machten uns gleich hinter den Schnapsladen. In Göteborg wurden wir herzlich empfangen und haben die Nacht auf der Couch verbracht.